Über Mich

IMG_5628 2Wer ich bin

Herzlich Willkommen auf meiner Webseite. Ich heisse David Iusow, bin selbständiger Börsenhändler, freiberuflicher Online-Redakteur sowie angehender Honorar-Finanzberater.

Ich bin seit ca. zehn Jahren aktiv an den Märkten. Mein Interesse für den Kapitalmarkt und den Börsenhandel wurde während meines Studiums in Banking & Finance geweckt. Seitdem hat mich der Markt nicht mehr losgelassen. Faszinierend an ihm finde ich, dass er zugleich Wirtschaft, Politik und Geschichte vereint. Im Rahmen meiner Laufbahn habe ich mich mit vielen Produkten und Instrumenten auseinandergesetzt und den Markt in der Praxis verstehen gelernt. Hauptberuflich konzentriere ich mich seit vier Jahren auf den Eigenhandel, die Marktanalyse, Redaktions-Dienstleistungen, gebe hin und wieder Seminare und stehe Interessierten beim Einstieg in die Welt der privaten Geldanlage beratend zur Seite.

Ich bin seit fünf Jahren glücklich verheiratet und seit zwei Jahren Vater.

Die Strategien

Ich verfolge eine hauptsächliche, aktive Handelsstrategie und eine zweite, die sich mit der klassischen Wertpapieranlage beschäftigt.

Die hauptsächliche Strategie beschäftigt sich mit der fortlaufenden Analyse der liquiden Märkte wie Aktienindizes, Rohstoffen, Anleihemärkten und Währungen. Sie stellt gleichzeitig das Grundgerüst meines Marktverständnisses dar. Diese Analyse gibt mir einen guten Überblick über die allgemeine makroökonomische Lage und die zyklischen Entwicklungen. Um gute Chancen zu erkennen, wende ich die Intermarketanalyse an, fundamentale Konjunkturdaten, Analyse der Geldpolitik, der Politik sowie die technische Preisanalyse.

Im Grunde genommen geht es, wie auch im Falle anderer Strategien darum, ein hohes Chancen-Risiko-Verhältnis (im folgenden CRV) zu erkennen. Ein Irrglaube ist es, meiner Meinung nach, dass es ausreicht das hohe CRV lediglich auf Basis der technischen Preisanalyse zu identifizieren.  Technische Analysten gehen schlicht und ergreifend davon aus, dass alle technischen Muster für alle Werte die gleiche Wahrscheinlichkeit auf Erfolg versprechen.

Der Trick ist zu erkennen, wann die technische Preisanalyse ein guter Wegweiser ist und wann nicht. Flexibilität gehört für mich dazu und stellt in vielen Fällen meinen Edge dar. Sehe ich eine Chance anhand meiner Analyseparameter, so entscheide ich beim Entry individuell je nach vorliegendem Fall und steige aus der Position entweder dann aus, wenn ich Gewinne mitnehme oder gewisse Schwellen unterschritten werden.

Die Haltedauer bei dieser Strategie variiert zwischen 3-12 Monaten. Als Produkte wurden zunächst vorwiegend Derivate wie Futures, CFDs oder Forex gehandelt. Mittlerweile setze ich diese Strategie jedoch lieber über den Handel von Aktien-Einzelwerten um. Die Strategie kann im Allgemeinen auch als Macro-Driven-Strategy bezeichnet werden. Um einen näheren Einblick in die Praxis zu bekommen, lesen Sie regelmäßig meine Blogbeiträge.

Die zweite Strategie beschäftigt sich mit der klassischen Wertpapieranlage, hauptsächlich in ETFs. Das Ziel ist es einen stetigen Vermögensaufbau zu erzielen. Die Analyse deckt hauptsächlich fundamentale Faktoren ab oder richtet sich nach den klassischen Diversifikationsstrategien. Der technischen Preisanalyse wird hier weniger Aufmerksamkeit geschenkt, allerdings findet sie je nach individuellem Fall Anwendung.

Die Philosophie

Erfolgreicher Handel von Börsenprodukten und Derivaten, erfordert nicht nur Kenntnisse zu den jeweiligen Produkten. Im Vordergrund steht die Analyse der Märkte. Für den Privatanleger bleiben allerdings unternehmensinterne und politische Informationen meist im Verborgenen. Auch für institutionelle Anleger, kann nie eine hundertprozentige Sicherheit über die zukünftige Kursentwicklung existieren. Die Analyse der Märkte ist daher, aus meiner Sicht, für das Treffen einer Entscheidung essentiell.

Die gängige Annahme ist:  Je detaillierter eine Analyse, umso treffsicherer die Entscheidung. Das ist nur teilweise richtig. Eine äußerst detaillierte Analyse hilft dabei gewisse Dinge nicht zu übersehen, die Entscheidung sollte jedoch auf Grundlage der Gewichtung dieser Informationen erfolgen. An dieser Stelle gewinnt die Informationsselektion immer mehr an Bedeutung, vor allem in dem aktuell vorherrschenden Umfeld der digitalen Überversorgung von Informationen.

Wenn Sie sich heute im Internet informieren wollen, dann werden Sie praktisch in eine Richtung gelenkt. Der Informationsfluss kann sich dem Einfluss der suchmaschinenoptimierten Ausgabe nicht entziehen. Qualität weicht der Quantität. Somit kommt es zunehmend zur Desinformation. Der Leser glaubt er wäre informiert, dabei hat er nur die erstbeste Nachricht gelesen, die es zu diesem Thema gibt.

Weiter zu graben erscheint jedoch zu mühselig. Denn, der harte Wettbewerb in der Medienbranche führt dazu, dass praktisch alle Newskanäle dasselbe schreiben. Tiefergehende Informationen versinken im Wirr-Warr der Headlines und sind nur schwer zu finden. Wie aber kann Informationsselektion erfolgen, um eine risikoadäquate Entscheidungsgrundlage zu erkennen?

Das hängt im Grunde genommen davon ab, welche Anlagestrategie Sie verfolgen möchten. Die Informationsselektion wird umso schwieriger, je aktiver sich Ihr Handel gestaltet. Sie müssen zunächst alle Informationsgeber herausfiltern, die sich Ihrer Anlagestrategie nähern. Das geht aber nicht ohne ein gewisses Verständnis für den Kapitalmarkt, weil man sonst die Relevanz der Information nicht einschätzen kann. Erst dann geht es darum Märkte mit Hilfe dieser Informationen langfristig zu erfassen und seine Strategie um diese Informationen herum weiter auszubauen.

Aber auch im passiven Anlageansatz wird es nicht unbedingt einfacher. Hier müssen Sie zwar nicht kontinuierlich am Tropf des Marktes hängen, doch das Umsetzen einer passiven Anlagestrategie erfordert  ein tiefergehendes Verständnis für die angebotenen Produkte, die Kostenstrukturen und die richtige Diversifikation im längerfristigen Zeitverlauf. Denoch, wenn ich die Wahl darüber hätte einem Laien eine Anlagestrategie zu empfehlen, dann wäre das immer eine passive Anlagestrategie. Denn das kommt dem Grundgedanken einer Kapitalanlage am nächsten: Lassen Sie das Geld für sich arbeiten.