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Der alpha-invest.blog wird von Tradern für Trader geführt. Ziel ist es, Anfängern als auch Fortgeschrittenen eine ehrliche Informationsquelle zu dem Thema Trading von CFDs oder anderen Derivaten zu bieten. Wir pflegen eine offene und höfliche Kommunikation und freuen uns über Feedback. Gastautoren sind bei uns ebenso immer willkommen.

Was ist Trading?

Willst du wissen, was Trading im Allgemeinen ist? Dann lies jetzt weiter.

  1. Was ist Trading?
  2. Für wen ist das Traden geeignet?
  3. Trading vs Investieren
  4. Ab wieviel Kapital kann man mit dem Traden anfangen?
  5. Wie mit dem Handel anfangen?
  6. Fazit

Online-Trading ist der kurz- bis mittelfristige Handel von Finanz- und Kapitalmarktprodukten. In der Regel wird es von privaten Händlern bevorzugt. Als Produkte haben sich hierzulande sogenannte OTC-Derivate durchgesetzt, wie etwa CFDs oder Optionsscheine.

OTC -Derivate

Ein OTC-Derivat ist ein Produkt, das “Over The Counter” gehandelt wird. Das bedeutet, dass es nicht an der Börse handelbar ist sondern über andere Market Maker. Bei CFDs ist der Broker der Market Maker, im Forex-Handel sind es die Banken. Der Unterschied zwischen einem OTC-Produkt und einem börsengehandelten Produkt sind die Regulierung sowie die Kursstellung.

Erfahrene Trader nutzen ein ganzes Repertoire an Produkten, darunter auch börsengehandelte Futures oder Optionen. Ziel des Traders ist es, im Rahmen von kurz- bis mittelfristigen Kursveränderungen Gewinne zu realisieren.

Sie spekulieren damit sowohl in steigende als auch in fallende Richtung. Als beliebte Märkte haben sich

  • Währungen (Forex),
  • Aktien Indizes (DAX, Dow Jones, S&P 500) und
  • Rohstoffe

etabliert.

Dies hat jedoch weniger mit der Beliebtheit zu tun, sondern mit der erhöhten Liquidität dieser Märkte.

Jeder kann nun Börsenhändler werden

Das Trading ist seit Einzug des Internets für den privaten Händler möglich geworden. Während des sogenannten Präsenzhandels an den Börsen war es für die meisten Interessenten schwer bis unmöglich in die Riege der Börsenhändler aufzusteigen.

Die Möglichkeit des Internet-Handels hat allerdings nicht nur Händlern eine zusätzliche Einnahmequelle eröffnet, sondern auch Banken, Brokern und Betrügern (siehe z.B. binäre Optionen). Umso wichtiger ist es für angehende Trader, sich mit den vorhandenen Angeboten auseinanderzusetzen.

Einige hilfreiche Informationen dazu wirst Du eventuell auf dieser Website finden.

Für wen ist das Traden geeignet?

Als allerstes sollte klar gestellt werden: Trading ist nicht geeignet für Menschen, die es sich nicht leisten können, Geld zu investieren. Also dem Risiko ausgesetzt wären durch das Trading mehr Kapital zu verlieren, als sie zum Leben benötigen.

Daraus ergibt sich, dass das Trading insbesondere für Menschen geeignet ist, die

sich leisten können Geld zu investieren,

Interesse und Verständnis für Kapitalmärkte haben,

die notwendige Zeit mitbringen

 in der Lage sind, ihr emotionales Empfinden zu erkennen und zu steuern 

Emotionen entstehen aus den verschiedensten Gründen und der Trader muss in der Lage sein, sein Empfinden zu erkennen und ggf. in emotionalen Phasen das Trading aussetzen. Viele angehende Trader machen jedoch genau das Gegenteil. Je emotionaler sie werden, desto mehr traden sie und verlieren somit die Kontrolle.

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Trading vs Investieren?

Wenn Du dir noch nicht sicher bist, ob du lieber traden oder investieren willst, solltest Du den Unterschied zwischen den beiden Arten des Handels an den Börsen kennen lernen.

Auch wenn erfolgreiches Trading in der Regel nach ausgearbeiteten Strategien abläuft, wird es mehr dem Spekulieren zugerechnet. Das Investieren hingegen bezieht sich zumeist auf das langfristige Anlegen, wobei das Investieren dem Spekulieren in manchen Fällen ähnlich sein kann.

Grundsätzlich jedoch ist mit Investieren das Anlegen von Kapital gemeint. Der berühmte Fondsmanager Warren Buffett ist ein Investor. Für ihn ist der Kurs seiner im Portfolio gehaltenen Aktien nicht das wichtigste Kriterium.

Warren Buffett ist kein Trader

Warren Buffet Karrikatur, Quelle: David Lacasse, flickr

Er zieht die fundamentale Analyse heran und interessiert sich für zukünftige Erträge des Unternehmens. Hingegen sind viele der sogenannten Hedge Fund Manager Spekulanten und Trader.

Der Unterschied zwischen den beiden Anlagearten liegt nicht nur im Anlagehorizont oder der Analysemethode, sondern ebenso im Portfolio- und Risikomanagement. Auch unterschätzen viele Trader, die Tatsache, dass es im kurzfristigen Trading relevanter ist, sich auf das Trade-Management zu fokussieren als nur auf die Analysemethode. Dies liegt daran, dass mehrere Entscheidungen getroffen werden müssen und das birgt mehr Risiko emotional überfordert zu werden. Sieh dir dazu am besten das Video unten an, das diesen Umstand beschreibt.

Während ein Investor sein Portfolio versucht so breit wie möglich zu diversifizieren, sieht das Risikomanagement des Traders oft anders aus. Auch zu diesem Thema wirst du hier einige Infos finden können und bist gerne eingeladen mit zu diskutieren.

Neben dem Risiko- und Portfoliomanagement sowie der Analysemethode, hat der Trader die Trading-Gebühren im Blick zu behalten. Denn diese können durch das regelmäßiges Kaufen und Verkaufen höher ausfallen.

Eine Faustregel besagt, die sich zum nächsten Teil des Artikels erstreckt:

Faustregel

Je kapitalstärker der Anleger, desto mehr tendiert er dazu, langfristig zu investieren, da er eine Streuung des Risikos besser erreichen kann als ein kurzfristig orientierter Trader.

Wie viel Kapital benötige ich, um mit dem Traden anzufangen?

Auf diese Frage wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit zehn Antworten finden können. Denn sie kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Rein umsetzungstechnisch benötigst Du nicht viel Kapital, um mit dem Trading anzufangen. Viele Broker bieten den Handel bereits ab 100 Euro an.

Die richtige Fragestellung müsste lauten:

Ab wie viel Kapital macht es Sinn, mit dem Trading anzufangen?

Die Antwort hängt davon ab, wie viel Rendite sich der Trader vorstellt, unter Berücksichtigung eines adäquaten Risikomanagements. Und zum adäquaten Risikomanagement gehört die Festlegung der Positionsgrößen, abhängig vom Kapital.

Es sollte klar sein, dass,

je geringer das Kapital, desto geringer wird die monetäre Rendite ausfallen, sofern man ein passables Risikomanagement umsetzt.

Für einen Trader, der es ernst meint, sollte sein Kapital damit eine gewisse Höhe haben. Mit 500 Euro kann er zwar den Lernprozess anstossen, die Rendite wird jedoch kaum nennenswert ausfallen, um sich davon ein passables Zubrot zu verdienen. Geschweige denn davon irgendwann leben zu können. Als Daumenregel gilt daher bei vielen Tradern:

Ab einer Kapitalhöhe von zirka 50.000 Euro, die der Händler zudem nicht als existenziell ansieht, können ein passables Risikomanagement umgesetzt und eine angemessene Rendite erzielt werden.

Wie mit dem Handel anfangen?

Wenn du dir also sicher bist, dass du zumindest das Trading mal ausprobieren möchtest, dann gibt es mehrere Wege damit anzufangen. Die gängigste Methode ist es, den Handel in einem Demo-Konto auszuprobieren. Ein Demo-Konto bieten viele Online-Broker an.

Danach heisst es, Lernen, Lernen, Lernen. Das Lernen umfasst in der Regel nicht nur das praktische Trading im Demo-Konto, sondern auch das Lernen über die Produkt- und Gebührenstrukturen, das Verstehen der gehandelten Märkte sowie das Ausprobieren vieler Strategien und Handelsmethoden.

Anfänger sollten sich eingehend mit dem Thema Trading beschäftigen, bevor sie mit dem realen Handel beginnen. Alle erfolgreichen Trader haben ein langjähriges Training absolviert.

Fazit- Nicht jeder kann Trader werden?

“Mach dir nichts vor”.

Dies ist der erste und der beste Leitsatz, denn wir dir auf dem Weg zum Trading geben können. Wenn du merkst, dass Trading nichts für dich ist oder dich zu sehr emotional bindet, solltest du entweder früh genug damit aufhören oder dir Mentoren suchen, die es nachweislich geschafft haben.

Viele Anfänger lassen sich vom schnellen Reichtum und der Aussicht auf eine angeblich lockere Arbeitsweise blenden, übersehen jedoch dabei welch hohe Relevanz die Tradingpsychologie hat.

Trading ist harte Arbeit.

Nicht jeder kann Trader werden und das ist gut so. Um dass zu erkennen, benötigst du in der Regel Erfahrung. Erfahrung sowohl auf der emotionalen Ebene als auch auf der analytischen. Deine Analysemethode sollte zu dir passen.

Trading zu erlernen kann ein sehr langwieriger Prozess sein. Du solltest viel Geduld haben. Es ist aber auch vollkommen in Ordnung, wenn du diese nicht hast. Dann solltest Du lieber etwas anderes suchen, anstatt am Traum vom Trading festzuhalten. Es gibt viele andere spannende Businessmodelle.

Inhalte auf alpha-invest.blog

Du wirst hier eine Menge an Blog-Artikeln zum Thema Trading, Online-Handel, Online-Broker, CFDs, sowie Forex zu lesen und in Form von Videos zu sehen bekommen. Diese können dir vielleicht dabei helfen Traden zu erlernen. Auch sind Kooperationen mit echten Profis angemacht, dessen Leistungen Du über uns beziehen wirst können, sei es in Form von Seminaren oder monatlichen Abos.

Du kannst allerdings auch persönlich mit uns in Kontakt treten und dich an Diskussionen beteiligen.

Was wir nicht sind, ist eine Beratung. Bitte lies den Haftungsausschluss. Wir geben hier keine Empfehlungen. Alle Informationen, in welcher Form auch immer,  stellen nur individuelle Meinungsäußerungen dar. Wir können daher keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen. Trading ist Risiko, dessen Du dir jederzeit bewusst sein solltest.

Dein alpha-invest.blog Team

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